Pulsierende Magnettherapie
Wirkungsweise
Pulsierende magnetische Felder bestimmter Frequenzen und Stärke regulieren und stimulieren den Zellstoffwechsel. Sie steigern die Durchblutung und verbessern gleichzeitig die Sauerstoff-Aufnahme in unterversorgten Gebieten. Mit dem verbesserten Stoffwechsel werden die Selbstheilungskräfte angeregt; sanft und schmerzfrei. Besonders wichtig sind diese Vorgänge für die Nährstoffversorgung der nicht direkt durchbluteten Körperteile, wie beispielsweise die Bandscheiben oder die Gelenkknorpel.
Anwendungsgebiete
Die Akupunktur hat ein sehr breites Anwendungsspektrum.
Die pulsierende Magnetfeldtherapie hat durch ihre generell regulierende Wirkung und Stimulation des Stoffwechsels ein breites Anwendungsspektrum.
Einige Beispiele:
- akute Schmerzen und chronische Schmerzen
- Abnutzungserscheinungen an den Gelenken durch Rheuma oder Arthrose
- Durchblutungsstörungen, Sportverletzungen wie Prellungen, Zerrungen usw.
- schlecht heilende Wunden oder Knochenbrüche
Behandlung
Während der Behandlung sitzt oder liegt der Patient entspannt, während der zu behandelnde Körperbereich in einer Magnetspule bequem gelagert wird. Sie müssen sich für die Behandlung nicht entkleiden. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 30 bis 60 Minuten, ist schmerzfrei und wird häufig als ein angenehmes Kribbeln oder Wärmegefühl wahrgenommen. Gelegentlich nehmen die Beschwerden nach der ersten Behandlung zu, was aber als positive Reaktion zu werten ist. Nebenwirkungen der Magnetfeldtherapie sind nicht bekannt.
Spezielles
Eine Langzeitbehandlung zu Hause auf Verordnung des Arztes ist möglich. Sie kommt vor allem bei langwierigen Prozessen wie Arthrosen, Knochenstoffwechselstörungen, Knochenschwund und der Lockerung von Prothesen zum Einsatz. Die Kosten einer Magnetfeldtherapie werden von den meisten privaten Krankenkassen übernommen.
Quelle: daviva.de